Adventssingen in der Kapelle des Leprosenhauses am 13.Dezember 2015

 

Bericht im "DerWurzacher" - Text: Uli Gresser

 

Bad Wurzach - Beim diesjährigen Adventssingen in der Leprosenhauskapelle überzeugten die 42 Sängerinnen und Sänger des CHORioso-Chores ( Liederkranz Bad Wurzach) ihre Chorleiterin Marianne Müller. „Ich bin noch nie so zufrieden aus einem Konzert gekommen,“ meinte sie zu der tollen Leistung ihres Chores an diesem Nachmittag.

 

„Per Aspera ad astra“ (Durch Arbeit zu den Sternen) steht im Barocktreppenhaus des Schlosses über einer Tür. Genau das hatten die ChorsängerInnen erreicht. Durch die harte Probenarbeit und ihrem fleissigen Probenbesuch schafften sie sie es, ihre Chorleiterin derart zufrieden zu stellen.

Mit der Kärntner Volksweise „Guten Abend, schön Abend“ brach der Chor zu einer musikalischen Adventsreise auf. „Sei Willkommen“ einem polnischen Weihnachtslied, dem russischen Volkslied „Der Weihnachtsbaum“ , der musikalischen Adaption des Blüthgen Gedichtes „Nun wandelt auf verschneiten Wegen“ bis hin zu dem englischen Volkslied „Drei Schiffe zogen übers Meer“ , lauteten die Titel der Lieder aus dem abwechslungsreichen und anspruchsvollen Programm. Mit dem französischen Lied „Weihnachtszeit“ und „Caro mio ben“, dem „Lied an den Frieden“ wurden auch die westlichen und südlichen Gefilde musikalisch gestreift. Beim „Jubilate“, dem fuirosen Finale des Konzertes, bewies Corinna Miller als Solistin wieder ihre herausragenden stimmlichen Qualitäten.

Wie in jedem Jahr gelang Franz Vogler mit seinen einfühlsam vorgetragenen Gedichten, in diesem Jahr mit einem Friedensgedicht und einem Weihnachts- und Neujahrsgruß aus dem Jahre 1926, der aber nichts an Aktualität verloren hat, Publikum und Chor wieder zu begeistern.

Ebenso überzeugen konnte das Oboentrio mit Gudrun Föhr, Regina Stimpfl und Uwe Holloch, das mit Stücken von Anton Wranitzky, Quinto Maganini und Johann Sebastian Bach Musik aus verschiedenen musikalischen Epochen zu Gehör brachte.

Angelika Walther, die bereits vielen Besucher im Namen des Chores begrüsst hatte, bedankte sich mit Präsenten bei Chorleiterin, den Musikern des Oboentrios, Franz Vogler under Solistin Corinna Miller.

Nach dem gemeinsam mit den gut 100 Besuchern gesungenen „O Du fröhliche“ ging es hinüber ins Leprosenhaus, wo es sich alle nach dem gelungenen Konzert bei Glühwein, Punsch und Selbstgebackenem gut gehen liessen.

 

Kaffeestube beim Weihnachtsmarkt 28./29.11.2015

"Le Châtelain" - Singspiel von "La Petie Fugue"

Ausflug des „CHORioso“ zum Lago Maggiore am 3. + 4. Oktober

Zwischen Seen, Inseln, Palmen und Bergen

 

Voller Vorfreude trafen sich am Samstag  die „CHORioser“ zu ihrem 2-tägigen Ausflug an den Lago Maggiore. Der Wetterbericht klang nicht so überzeugend, aber: „Ausflug bei schönem Wetter kann jeder“ war der Tenor. Und tatsächlich – zwar konnten die Landschaften durch das Rheintal, die wild-romantische Viamala-Schlucht, die Hochebene „Rheinwald“ bis zum San Bernardino bei herrlichem Sonnenschein genossen werden, dann aber lag  die Südseite der Alpen in dichten Nebenschwaden – schaurig schön! Und gar nicht langweilig.

  So kam die Gruppe dann pünktlich zu Mittag in Stresa am Lago Maggiore an. Der Nachmittag wurde auf der Isola Bella verbracht, es war trocken und windstill und während einige nur den südlichen Flair beim Bummeln und Kaffetrinken genießen wollten, machte sich die größere Gruppe auf zum Park und  Palast zu einer  Schloßführung. Der Führer Matteo erklärte fundiert aber humorvoll die Geschichte des Schlosses und deren Bewohner. Die Gruppe war beeindruckt von den wunderschönen Räumen, vor allem über  das mit Muscheln und Steinen ausgestaltete Untergeschoss. Im Konzertsaal stimmte CHORioso ad hoc den Kanon "Donna Nobis Pacem" an. Ein Genuss bei dieser Akustik. Ein kurzer Rundgang durch die prachtvolle Gartenanlage und schon musste wieder das Schiff für die Rückfahrt bestiegen werden.

Kaum hatte man danach seine Zimmer bezogen, ging es schon zur Singprobe, denn die Gestaltung der Abendmesse in der Ambrosia-Kirche war das nächste Highlight dieses Tages. Bei herrlicher Akustik in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche sang der CHORioso in Deutsch, Englisch und Italienisch, was offensichtlich den Gottesdienst-Besuchern gefiel.

Während der ganzen Nacht regnete es so heftig, dass einige nur wenig Schlaf finden konnten. Weiterfahrt an den Orta-See im Regen und – siehe da, kaum in Orta angekommen hellte sich der Himmel auf und bis mittags strahlte die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Man konnte z.B. am See entlang spazieren, durch die engen Gassen der Altstadt von Orta flanieren, auf die Isola San Giulio übersetzen oder sich mit einem „Bähnle“ auf den Sacro Monte d'Orta kutschieren lassen.

Zufrieden und müde kehrten alle zum Bus zurück. Eine Verzögerung der Abreise wurde mit den leckeren selbstgebackenen Kuchen überbrückt. Mit viel Gesang  und herzhaftem Lachen ging dann die Fahrt durch eine atemberaubende Kulisse der Schweizer Alpenlandschaft wieder zurück.

 

Gemütliches Beisammensein im Achberstüble vor der Sommerpause

Vor der Sommerpause

Wie jedes Jahr vor den großen Ferien, haben wir am Sonntag, 26. Juli unsere "Sängerjahresmesse"  in der St. Verena Kirche gestaltet und dabei unserer verstorbenen Sängerinnen und Sänger gedacht.

 

Nachmittags bis in die Abendstunden ließen wir bei einem leckeren Essen nochmal das 1. Halbjahr Revue passieren. Unsere Dirigentin Marianne Müller zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten, die der Chor unter ihrer Leitung gemacht hatte.

 

Nun geht's in die wohlverdiente Sommerpause - wir treffen uns wieder am Montag, 14. Sept. zur gewohnten Zeit, um uns für die Orgeleinweihung in der Ev. Kirche vorzubereiten

Sänger-Jahresmesse am 26.07.2015

Jahreskonzert am 20. April

Aus der Bildschirmzeitung "DerWurzacher"

Bad Wurzach -  „Alles aus Liebe" war das Motto des diesjährigen Jahreskonzertes des Liederkranzes Bad Wurzach, der darüber hinaus mit einigen Neuerungen aufwartete. Die Gäste wurden mit Liebesliedern, Mondscheinliedern und Schlagern von den 50ern bis zu dem 70ern verwöhnt.

 

Schon der Termin des Konzertes, für das Dirigentin Marianne Müller und ihr Chor viele Lieder über die Liebe, aber auch über den im englischen so treffend bezeichneten „Heartache - Herzschmerz", zu deutsch den Liebeskummer, einstudiert hatte, war neu. Bisher konzertierte der Liederkranz, abgesehen von 2014, nämlich immer im Oktober im Kursaal.

Nachdem der 1837 gegründete Liederkranz Bad Wurzach sich im vergangenen Jahr mit dem weiblichen Dreigestirn Ingrid Miller, Gerd Nimpf und Angelika Walther eine neue Vorstandsschaft und -form gegeben hatte, folgte nun beim Konzert, für das der Kursaal mit zahlreichen roten Herzen ausstaffiert worden war die nächste „Revolution".

Gerda Nimpf präsentierte den neuen Namen samt Logo: Der wird in Zukunft unter dem Namen CHORioso Liederkranz 1837 Bad Wurzach firmieren. Und was bietet sich mehr für ein Quiz an, als auf roten Papierherzen bekannte Paare „wieder zu vereinen" deren Ordnung etwas durcheinander geraten war: Carola Schall bekam bei der Verlosung eine (natürlich) rote Pralinenschachtel in Herzform, Sidrid Schaudt einen Eisgutschein und Ulrich Gresser bekam den Hauptpreis, einen Buchgutschein, zugelost.

Ach ja, Musik gab es bei diesem Konzert, bei dem sich auch Bürgermeister Roland Bürkle und Feuerwehrkommandant Norbert Fesseler die Ehre gaben, auch noch zu hören. Und zwar richtig gute: Neben deutschen Schlagern der 50er, 60er und 70er Jahre wie „Wer die Liebe sucht" „Du und ich im Mondenschein" (bei dem zwei ausgewählte Konzertbesucher es sich auf einer Bank auf der Bühne direkt neben dem Chor bequem machen durften) aus mehreren Jahrzehnten, alten Volksweisen „Kein Feuer, keine Kohle" oder „Sie die ich liebe, ist verborgen" aus Frankreich.

Wahrscheinlich hatte Marianne Müller, die selbst sehr einfühlsam und pointiert durch das Programm führte, bei der Auswahl von „Das Beste" von Silbermond an ihre Solistin Corinna Miller gedacht. Bei „You light up my Life" ebenso bei „Fever" und eben jenem Lied von Silbermond zeigte sie daß sie tatsächlich für den Liederkranz ein Schatz darstellt. Bei einem der berühmtesten Songs von Jonny Cash „Ring of Fire" ergänzte Richard Mandery, langjähriger Liederkranzsänger, mit seiner Blues-Harp die Instrumentalisten Herbert Sigg (Klavier) und Peter Gragnato (Schlagzeug) die den Chor bei vielen Stücken unterstützt haben.

Wie könnte ein Konzert von Liebesliedern wohl schöner enden, als mit der wohl berühmtestenmusikalischen Rose, „The Rose" jene durch Bette Midler weltberühmt gewordene Liebeserklärung.

Sopranistin Corinna Miller begeisterte mit Hildegard Kussauer (Alt) im Duett die Zuhörer so sehr, dass sie das Lied nach einer Publikumsabstimmung gleich noch einmal als Zugabe singen durften.

 

Text von Uli Gresser
 

 

Wir proben mit "Volldampf" für das Jahreskonzert im April 2015

Chorprobe im Januar 2015
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